Deportationsort Ahlem - "Judentransporte" ab Hannover 1941 - 1944

Zurück

Deportationsort Ahlem - "Judentransporte" ab Hannover 1941 - 1944

Mo, 29.01.2018 - Mi, 28.02.2018

Rathaus I, Barsinghausen

Rubrik

Ausstellungen, auch gewerblich, Kunst-/Ausstellungen, Sonstiges

Veranstalter

Siegfried Lehmann-Stiftung
Stadt Barsinghausen, Bergamtstr. 5, 30890 Barsinghausen

Kontakt

Telefon: 05105 774-2225
E-Mail:

Beschreibung

Wanderausstellung der Gedenkstätte Ahlem mit ergänzenden Tafeln zu den betroffenen Barsinghäusern bis 28.Februar 2018

Im September 1941 ordnete Hitler die Deportation der Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich und den annektierten Gebieten an. Das Gelände der Israelischen Gartenbauschule in Ahlem wurde zur zentralen Sammelstelle für die Verschleppung von 2173 jüdischen Männern, Frauen und Kindern aus den damaligen Regierungsbezirken Hannover und Hildesheim und damit zu einem Ort des Terrors und der Angst. In sieben Transporten kamen diese Menschen über Ahlem und den Bahnhof Fischerhof in die Ghettos und Konzentrationslager nach Riga, Warschau, Auschwitz und Theresienstadt.

Davon betroffen waren auch Barsinghäuser, u.a. die Familie Siegfried Lehmann.

Die Rathaushalle ist von Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 15:30 Uhr und freitags von 9:00 bis 12:00 Uhr frei zugänglich. Dienstags werden Mitglieder der Siegfried Lehmann-Stiftung von 15:30 bis 18:00 Uhr anwesend sein, so dass die Ausstellung auch in diesen Zeiträumen ohne weitere Hilfe besucht werden kann; die Mitglieder der Siegfried Lehmann-Stiftung stehen Dienstag nachmittags auch für Gespräche zur Verfügung.

Wer außerhalb diesen Zeiten die Ausstellung besuchen möchte, kann ...

- mithilfe des Telefons im Vorraum der Rathaushalle einen Mitarbeiter der Stadt bitten, die Tür zu öffnen,
- mit dem Büro des Rates (05105/774-2229) einen Termin vereinbaren oder
- über die eMail-Adresse der Siegfried Lehmann-Stiftung (siegfried-lehmann-stiftung@stadt-barsinghausen.de) einen Terminwunsch anmelden.


Zusätzliche Informationen

Plakat Ahlem