Turn- und Sportverein Egestorf e.V. - Sparte Rugby

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30890 Barsinghausen

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Lange Str. 21
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Telefon: 05105 82968
E-Mail:
Internet: http://www.rugby-egestorf.de/index.html

Beschreibung

Rugby im TSV Egestorf • dynamisch • ehrlich • teambildend • kraftvoll • schnell • attraktiv Rugby Die Sportart Rugby ist in Deutschland vielen ein Begriff, wird aber immer wieder mit anderen Sportarten verwechselt,wie z.B. mit dem American Football, das sich aus dem Rugby entwickelt hat und Außenstehenden oft nur die Helme, riesige Polsterungen und ein Chaos auf dem Spielfeld in Erinnerung sind. Betrachtet man Rugby näher, so merkt man schnell, dass es sich nicht um ein Spiel handelt, bei dem alles erlaubt ist. Grundlage des Rugbysports ist ein komplexes Regelwerk, dass es ermöglicht strukturiert auf einer hohen Ebene einen taktisch anspruchsvollen Sport zu betreiben. Rugby ist sicherlich ein harter, aber sehr fairer Sport, bei dem Körperkontakt nicht nur erlaubt sondern gewünscht ist. Härte im Spiel richtet sich in erster Linie aber nicht gegen den Spielpartner sondern auch gegen sich selbst. Rugby-Spieler und jetzt seit längerem auch Rugby-Spielerinnen, können wichtige Fähigkeiten wie Mut, Selbstvertrauen, Kraft, Ausdauer, körperliche Robustheit entwickeln und die Überwindung der eigenen Ängste vor dem Zupacken und gepackt werden überwinden. Als sehr attraktive Sportart ermöglicht es Rugby auch Spielern verschiedenster Spielstärke, Statur und Gewicht, im Team ganz persönlichen Fähigkeiten zu entfalten und weiter zu entwickeln. In einem Rugby-Team gibt es eine Reihe von Positionen bei der Spieler mit ganz unterschiedlichen körperlichen Eigenschaften und Talenten eingesetzt werden können. Da es sich um einen ausgesprochenen Mannschaftssport handelt, bei dem alle Spieler auf die individuellen Fähigkeiten der Mitspieler angewiesen sind und darauf vertrauen, ist Rugby besonders geeignet Teamfähigkeit zu fördern und auszubilden. Der Legende nach, ist Rugby während eines Fußballspiels in der gleichnamigen Stadt entstanden, als der Spieler William Webb, im Jahre 1823, den Ball mit den Händen nahm und ihn in das Tor des Gegners legte. Sicherlich bestehen berechtigte Zweifel am Wahrheitsgehalt der Gründungsgeschichte, aber nach wie vor ist der Pokal der Rugby-Union-WM nach William Webb-Ellis benannt. In Deutschland wird im Wesentlichen das sogenannte 15er-Rugby(nach der Anzahl der Spieler) praktiziert, aber auch das 7er-Rugby, mit geänderten Regeln und verkürzten Spielzeiten, gewinnt immer mehr an Bedeutung. Dieses belegen insbesondere die durchgeführten Europameisterschaften in der AWD-Arena, in Hannover im Jahre 2008 und 2009. 7er-Rugby wird ab 2016 olympisch und Deutschland hat sich darüber hinaus für das Jahr 2013 für die Weltmeisterschaft beworben. Die Rugby-WM sind nach Olympiaden und der Fußball-WM das drittgrößte Sportereignis der Welt. Insbesondere in englisch- und französischsprachigen Ländern hat Rugby einen sehr hohen Stellenwert und Ligaspiele sowie Länderspiele haben oft einen Zuschaueranteil zwischen 40.000 bis 80.000. Es ist besonders hervorzuheben, dass z.B. im Gegensatz zu manch anderer Sportart, Rugby-Veranstaltungen, auch die 80.000 Zuschauer aufbieten, durchweg friedliche Riesenpartys sind, in dem Anhänger gegnerischer Mannschaften, problemlos gemeinsam in einem Block sitzen. Hooligans, Gewalt und Hasskultur einzelner Fangruppen, haben im Rugby-Sport keine Bedeutung und sind unerwünscht. Rugby-Spieler und Rugby-Fans der gesamten Welt bilden eine riesige Familie und man respektiert sich rund um den Globus. Auch auf dem Spielfeld kann man oft diese Kultur sehen. Spieler, die sich eben noch auf dem Feld hart angefasst haben, applaudieren sich gegenseitig nach dem Spiel. Da Rugby-Spieler ihr Können, ihre Kraft, ihre Spielintelligenz auf dem Platz messen, sind sie nicht nachtragend. So rau es auch zugeht, so wichtig ist der Respekt vor dem Gegner und dem Schiedsrichter. Es ist im Rugby absolut verpönt den Schiedsrichter zu bedrängen oder gar tätlich anzugreifen.