Barsinghausen bekommt 219.000 Euro Wohnbauprämie

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Barsinghausen bekommt 219.000 Euro Wohnbauprämie

Die Stadt Barsinghausen erhält von der Region Hannover eine Wohnbauprämie in Höhe von 219.000 Euro, weil im Jahr 2018 auf dem Stadtgebiet insgesamt 58 Wohneinheiten in Einfamilienhäusern und 24 Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern entstanden sind. Die Region Hannover hat die Wohnbauprämie eingeführt, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken und insbesondere die sozialen Infrastrukturmaßnahmen, die größere Neubau-vorhaben in der Regel nach sich ziehen, zu unterstützen.

Rathaus Frontalblick © Stadt Barsinghausen„Barsinghausen ist auf einem guten Weg, für alle Bevölkerungsteile den passenden Wohnraum anbieten zu können“, unterstrich Sandy Löbermann aus dem Barsinghäuser Bau- und Planungsamt. Für jede Wohneinheit in einem Einfamilienhaus werden 1.500 Euro, für jede in einem Mehrfamilienhaus 5.000 Euro und für jede öffentlich geförderte Wohnung zusätzlich 3.000 Euro ausgezahlt. „Die Region Hannover möchte in diesem Bereich deutlich Anreize zugunsten einer Nachverdichtung und Neuausweisung für Flächen im Geschosswohnungsbau schaffen“, erläuterte die Mitarbeiterin des Bau- und Planungsamtes die Zielstellung des Programms.

 

Bereits im Jahr 2017 sei es der Verwaltung sehr gut gelungen, dieser Absicht Rechnung zu tragen. Damals wurden 61 Wohneinheiten im Einfamilienhausbau genehmigt, im Mehrfamilienhausbau waren es 65. „Wir haben damals sogar zwölf Wohneinheiten als öffentlich geförderter Wohnraum, sprich Sozialwohnungen, genehmigt“, blickt sie zurück. So konnte die Stadt Barsinghausen bereits im vergangenen Jahr mit einer Ausschüttung von insgesamt 485.000 Euro von der Wohnbauprämie profitieren.

 

Angesichts dessen, dass die Förderung auch für kostenintensive Infrastrukturmaßnahmen wie den Kita-Nothilfeplan eingesetzt werden kann und soll, zeigten sich Sandy Löbermann und Bürgermeister Marc Lahmann zufrieden über die finanzielle Unterstützung. Bezogen auf die geplanten Aufwendungen zur Schaffung neuer Kindergartenplätze machen die 219.000 Euro zwar lediglich drei Prozent der Investitionskosten aus, rechneten die beiden vor, gleichwohl sei dieser Betrag eine Entlastung des städtischen Haushaltes. „Angesichts dessen, dass die Auswirkungen der Corona-Krise auf die finanzielle Entwicklung unseres Etas kaum abschätzbar sind, freuen wir uns über diese Zuwendung umso mehr“, machte der Bürgermeister deutlich.

Meldung vom 17.11.2020