Stadtverwaltung hat Fahrzeuge mit elektronischen Abbiegeassistent ausgerüstet

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Stadtverwaltung hat Fahrzeuge mit elektronischen Abbiegeassistent ausgerüstet

Die ersten Fahrzeuge der Stadt Barsinghausen wurden mit einem elektronischen Abbiegeassistenten ausgestattet. Die Feuerwehrfahrzeuge sollen gesammelt folgen.

Abbiegeassistenten © Stadt BarsinghausenDie Stadtverwaltung hat in den vergangenen Wochen die drei Nutzfahrzeuge des Baubetriebshofes mit elektronischen Abbiegeassistenzsystemen ausgerüstet. „Wir wollen damit nicht nur einen Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr leisten, zugleich wollen wir damit auch eine Vorbildfunktion wahrnehmen“, sagt Barsinghausens Bürgermeister Marc Lahmann. Der Verwaltungschef freute sich darüber, dass die Ausrüstung der städtischen Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen innerhalb weniger Wochen abgeschlossen werden konnte: „Erst im Juli hatte der Verwaltungsausschuss den entsprechenden Beschluss dazu gefasst“, ergänzt der stellvertretende Bauhofleiter Tobias Hielscher.

Die Kosten für die Ausstattung der drei großen Nutzfahrzeuge beziffert Tobias Hielscher mit rund 10.000 Euro. Obwohl sich der stellvertretende Bauhofleiter mehrfach um Fördermittel des Bundes bemüht hatte, muss die Stadt die gesamten Kosten selbst tragen. „Die beiden Förderprogramme, die jeweils rund fünf Millionen Euro umfassten, waren innerhalb weniger Tage ausgeschöpft“, erklärt der stellvertretende Bauhofleiter weiter. Barsinghausen sei in beiden Fällen leider nicht zum Zug gekommen.

Nach Angaben von Edgar Jülke vom Fachdienst Ordnungs- und Verkehrswesen sollen auch die Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren sukzessive mit den elektronischen Abbiegeassistenten ausgerüstet werden. Edgar Jülke zufolge sind für den Haushalt 2020 insgesamt 82.500 Euro dafür veranschlagt, dass 25 Einsatzfahrzeuge mit der neuen Technik ausgestattet werden können. Sobald der Haushalt genehmigt ist, soll mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden. Dabei stehen der Stadtverwaltung zwei Alternativen offen: Sie kann die gesamte Maßnahme innerhalb eines Jahres umsetzen oder sie kann die Maßnahme auf drei Jahre strecken. „In diesem Fall kann die Ausrüstung mit Abbiegeassistenzsystemen auch gefördert werden“, wie der Mitarbeiter des Fachdienstes Ordnungs- und Verkehrswesen hervorhebt.

Die Initiative zur Ausrüstung der städtischen Fahrzeuge ist nach Aussage Marc Lahmanns von mehreren Seiten gestartet worden. „Der Round Table hat bereits vor Jahren die Aktion ,Raus aus dem toten Winkel‘ gestartet. Zudem haben auch die Parteien dieses Thema aufgegriffen“, erklärte der Verwaltungschef weiter.

Meldung vom 22.11.2019