Gedenken der Opfer des Holocausts

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Gedenken der Opfer des Holocausts

Am 27, Januar wurde den Opfern des Holocausts und der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau gedacht.

Kranzniederlegung anlässlich des Holocaustgedenktages am 27.01.2018 © Stadt Barsinghausen "Am 27. Januar 1945 befreiten Truppen der sowjetischen Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Die Welt war über die Gräuel, die damals ans Licht kamen, schockiert. Das Verständnis der Menschheit über die Geschichte und über das Ausmaß des Bösen, dessen Menschen fähig sind, ist seit damals ein anderes.

 

Wir können, was geschehen ist, nicht ändern oder rückgängig machen. Uns ist aber Auftrag und Verpflichtung die Erinnerung an diesen Zivilisationsbruch, das Gedenken an die Opfer und die Verantwortung, die uns heute daraus erwächst, wachzuhalten. In einer Welt, die uns unsicher, ruhelos und ungeordnet vorkommen mag, sei die Ge-schichte Lehre, Mahnung und Ansporn zugleich. Das Erinnern hat kein Ende und darf es auch nicht haben."

Einleitend mit diesen Worten hat Herr Karl-Heinz Neddermeier als stellvertretender Bürgermeister am 27.01.2018 anlässlich des 73. Jahrestages zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau auf die Gräueltaten des Nationalsozialistischen Regimes aufmerksam gemacht und die Anwesenden Bürgerinnen und Bürger Barsinghausens sensibilisiert, die Erinnerungskultur nicht abreißen zu lassen sowie auch weiterhin gegen Verfolgung und Antisemitismus einzutreten.

Anschließend wurde im Foyer des Rathauses I die Wanderausstellung "Deportationsort Ahlem - Judentransporte ab Hannover 1941-1944" eröffnet. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses I bis Anfang März zu besichtigen.

Die vollständige Rede ist als Anlage beigefügt.

Meldung vom 29.01.2018